Eine passende Kellerlüftung hilft, feuchte und muffige Kellerluft kontrolliert auszutauschen. Besonders im Sommer ist der richtige Zeitpunkt entscheidend: Warme Außenluft kann an kühlen Kellerwänden abkühlen und dort zusätzliche Feuchtigkeit abgeben. Eine automatische Kellerlüftung vergleicht deshalb die Luftfeuchte innen und außen und lüftet nur dann, wenn die Außenluft tatsächlich trockener ist.
Bei SKS24 finden Sie BioCom Keller- und Raumentfeuchtungs-Sets für unterschiedliche Raumgrößen und Einbausituationen – auf Wunsch mit Funkverbindung, App und Datenlogger, besonders leisen Ventilatoren oder Wärmerückgewinnung.
- Bedarfsgerechte Be- und Entlüftung statt dauerhaft geöffneter Kellerfenster
- Feuchtevergleich zwischen Innen- und Außenluft
- Lösungen für Keller, Waschküchen, Lagerräume und Technikräume
- Varianten für Keller unter Erdniveau und Räume ohne geeignete Fensterlüftung
Warum wird ein Keller trotz Lüften feucht?
Feuchtigkeit im Keller kann verschiedene Ursachen haben. Häufig entsteht sie durch Kondensation: Feucht-warme Außenluft gelangt in einen kühlen Keller, kühlt an Wänden und Böden ab und erreicht dabei den Taupunkt. Die relative Luftfeuchtigkeit steigt; im ungünstigen Fall bildet sich Kondenswasser auf kalten Oberflächen.
Daneben kommen bauliche Ursachen infrage, beispielsweise eine beschädigte Abdichtung, aufsteigende Feuchtigkeit, undichte Leitungen oder Wasser nach Starkregen. Eine Kellerlüftung kann die Feuchtigkeit der Raumluft regulieren, aber keine bauliche Undichtigkeit beheben. Bei nassen Stellen, abplatzendem Putz oder wiederkehrendem Schimmel sollte deshalb zuerst die Ursache fachlich geprüft werden.
Keller richtig lüften im Sommer und Winter
Kellerlüftung im Sommer
Im Sommer sollten Kellerfenster nicht dauerhaft offen oder gekippt bleiben. Lüften Sie bevorzugt nachts oder am frühen Morgen, wenn die Außenluft kühler und ihr absoluter Feuchtegehalt geringer ist als im Keller. Ein Hygrometer zeigt die relative Luftfeuchtigkeit an; für eine sichere automatische Regelung werden Temperatur und Feuchtigkeit innen und außen miteinander verglichen.
Kellerlüftung im Winter
Kalte Winterluft enthält meist weniger Wasserdampf und kann nach dem Erwärmen im Keller Feuchtigkeit aufnehmen. Kurzes Stoß- oder Querlüften ist daher häufig zu verschiedenen Tageszeiten möglich. Vermeiden Sie dennoch ein unnötiges Auskühlen von Wänden und Decken. Bei einer Waschküche oder anderen hohen Feuchtelasten sollte die entstandene Feuchtigkeit zeitnah abgeführt werden.
Automatische Kellerlüftung mit Feuchtesteuerung
Eine automatische Kellerlüftung nimmt Ihnen die laufende Beurteilung der Wetter- und Feuchtewerte ab. Die BioCom-Steuerung erfasst Temperatur und Luftfeuchtigkeit innen und außen. Für die Entfeuchtung wird die absolute Feuchte verglichen: Die angeschlossenen Ventilatoren werden nur aktiviert, wenn die Außenluft trockener ist als die Innenluft und Feuchtigkeit abtransportieren kann.
Ein Zu- und ein Abluftventilator erzeugen einen gezielten Luftwechsel. Verbrauchte, feuchte Luft wird nach außen geführt und trockenere Außenluft strömt nach. Je nach System lassen sich Mindestlaufzeit, Pausenzeit, Arbeitszeiten, Feuchtedifferenz und Frostschutz einstellen. Varianten mit App oder Datenlogger erleichtern die Kontrolle der Messwerte und Betriebszustände.
Welche Kellerlüftung passt zu Ihrem Keller?
Die passende Ausführung hängt nicht allein von der Fläche ab. Wichtig sind Raumvolumen, Grundriss, Luftwege zwischen mehreren Räumen, Feuchtebelastung, Wandstärke und die möglichen Positionen für Zu- und Abluft. Folgende Ausstattungen helfen bei der Auswahl:
- Klassische Keller- und Raumentfeuchtungs-Sets: für den automatischen Zu- und Abluftbetrieb mit zentraler Feuchtesteuerung.
- Funk-Sets: wenn die Verbindung zwischen Steuerung und Komponenten ohne zusätzliche Steuerleitung hergestellt werden soll.
- Silent-Ausführungen: für Kellerbereiche, in denen ein besonders leiser Betrieb wichtig ist.
- App und Datenlogger: für die Anzeige, Auswertung und Kontrolle der gemessenen Werte.
- Sets für Keller unter Erdniveau: für Einbausituationen, bei denen die Außenluftführung an die Lage des Kellers angepasst werden muss.
- Systeme mit Wärmerückgewinnung: um einen Teil der Wärme aus der Abluft auf die Zuluft zu übertragen und Lüftungswärmeverluste zu reduzieren.
Kellerlüftung gegen Feuchtigkeit und Schimmelrisiko
Regelmäßiger, richtig gesteuerter Luftaustausch kann die Luftfeuchtigkeit senken und damit das Risiko feuchtebedingter Schäden reduzieren. Entscheidend ist, dass die Lüftung keine feuchtere Außenluft in den kühlen Keller bringt. Eine sensorbasierte Steuerung ist besonders sinnvoll, wenn Fenster fehlen, der Keller regelmäßig unbeaufsichtigt ist oder die Lüftung über mehrere Räume hinweg zuverlässig funktionieren soll.
Bereits sichtbarer Schimmel sollte nicht einfach überlüftet oder überstrichen werden. Lassen Sie bei größerem oder wiederkehrendem Befall die Feuchteursache und den notwendigen Sanierungsumfang fachlich beurteilen.
Häufige Fragen zur Kellerlüftung
Wann sollte man einen Keller im Sommer lüften?
Am besten nachts oder frühmorgens, wenn die Außenluft kühler und absolut trockener als die Kellerluft ist. An warmen, schwülen Tagen können dauerhaft offene Fenster zusätzliche Feuchtigkeit in den Keller bringen.
Wie funktioniert eine automatische Kellerlüftung?
Sensoren messen Temperatur und Luftfeuchtigkeit innen und außen. Die Steuerung aktiviert Zu- und Abluft nur unter geeigneten Bedingungen, damit trockenere Außenluft Feuchtigkeit aus dem Keller aufnehmen und nach außen transportieren kann.
Hilft eine Kellerlüftung bei feuchten Wänden?
Sie kann die Feuchtigkeit der Raumluft reduzieren und das Abtrocknen unterstützen. Gegen drückendes Wasser, eine defekte Abdichtung, aufsteigende Feuchtigkeit oder undichte Leitungen hilft Lüften allein jedoch nicht.
Reicht ein einzelner Abluftventilator?
Das hängt von Raumgröße, Luftnachströmung und Grundriss ab. Für einen kontrollierten Luftwechsel über mehrere Räume ist häufig ein abgestimmtes Zu- und Abluftsystem mit Feuchtesteuerung geeigneter.
Wann lohnt sich eine Kellerlüftung mit Wärmerückgewinnung?
Sie ist interessant, wenn der Keller temperiert oder regelmäßig genutzt wird und beim Luftwechsel möglichst wenig Wärme verloren gehen soll. Der Wärmetauscher überträgt einen Teil der Abluftwärme auf die einströmende Frischluft.








